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Vision und Mission – und wie es dazu kam

Unsere Vision

Wir stellen Journalisten die technologisch versierteste, effizienteste und gleichzeitig konzeptionell fortschrittlichste Publishing-Plattform zur Verfügung, um

  • Unabhängigen, da finanziell tragfähigen Journalismus betreiben zu können.
  • Eine glaubwürdige Nachrichtenquelle der ersten Wahl für Leser zu sein.
  • Journalistische Berichterstattung für jede Interessenscommunity zu ermöglichen.

Unsere Mission

Wir schaffen die Voraussetzungen für glaubwürdigen, in jeder Hinsicht unabhängigen und finanziell tragfähigen Journalismus im digitalen Zeitalter, indem wir

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Die Geschichte hinter Merkurist

Es war November 2012: Gerade hatte die Financial Times Deutschland verkündet, ihren Betrieb einzustellen. Die gesamte Medienbranche befand sich in Aufruhr. Und Manuel Conrads Interesse war geweckt! Wie konnte es sein, dass ein so namhaftes Blatt plötzlich kapitulieren musste?

Manuel fing an, sich mit der Medienbranche zu befassen. Was er schnell feststellte, war: Niemand dachte Journalismus bislang wirklich digital. Niemand in der Branche versuchte bisher, die neuen Möglichkeiten des World Wide Web für ein alternatives, digitales und finanziell tragfähiges Geschäftsmodell für Journalismus zu nutzen.

„Dann mache ich das eben!“, dachte Manuel selbstbewusst – ohne noch wirklich zu verstehen, welcher Sisyphos-Herausforderung er sich da stellen wollte.

Als er begann, seine ersten Geistesblitze zu durchdenken, brauchte es in der Regel nie lange, um jedes Mal festzustellen: Diese „Geistesblitze“

  • gab es schon, und
  • funktionierten nicht.

1. Lernen, 2. Dranbleiben,...

Er stieß auf diverse Bürger-Journalisten-Portale, die sich mehr zu PR-Lobby und Vereinsplattformen entwickelt hatten. Dort fand er auch Social-News-Plattformen ohne nennenswerte Beteiligung und News-Aggregatoren. Diese taten in der Regel nichts weiter als alles, was es ohnehin schon gab, noch einmal zu bündeln. Hinzu kamen spendenfinanzierte Initiativen, die über erste Boom-Phasen selten hinaus kamen. Denn bald verstand wohl das Gros der Spender ebenfalls nicht mehr ganz, warum es nun für etwas bezahlen sollte, das es sowieso en masse und zwar „für Umme“ gab.

Manuel lernte schnell, dass

  • Leser nicht mehr für Journalismus bezahlen möchten.
  • Werbeerlöse im Onlinegeschäft um einiges schwieriger zu erzielen sind als für Printverlage.
  • einige Experimente schon in Angriff genommen worden waren, ohne nennenswerte Resultate vorweisen zu können. Weder Paywalls, noch E-Papers oder das Leistungsschutzgesetz konnten den Sinkflug von Auflagen und Leserzahlen aufhalten.

Kein Wunder also, dass die traditionellen Verlage am liebsten wollten, dass alles so bliebe, wie es immer schon gewesen war. Nicht Transformation, sondern Leistungsschutzrecht, Paywalls und Stellenkürzungen lauteten die Patentrezepte der Medienbranche.

3. Nicht unterkriegen lassen

Aber konnte das alles sein? Ein Weihnachtsfest, einen erbitterten Streit mit seiner Familie – fast ausschließlich bestehend aus Vollblutjournalisten – und eine lange Nacht in einer Mainzer Kneipe später stand ein Konzept, zu dem das heutige Merkurist zumindest noch vage Ähnlichkeiten aufweist:

Der Merkurist Nachrichtenzyklus im 1. Entwurf

Erster Entwurf Nachrichtenzyklus a la Merkurist

Die wichtigsten Meilensteine seit 2013 im Überblick

Hiermit ging Manuel raus in die Welt, begann die Merkurist-Idee in ihren Babyschuhen zu diskutieren, sie sich von Journalisten um die Ohren schlagen zu lassen und vor allem: sie weiterzuentwickeln. Zum Glück stieß er bald auf Meik, der Manuels Strichmännchen nicht nur in eine reale, interaktive Plattform übersetzte, sondern vor allem auch beim Zurechtrupfen und -zupfen der Idee half.

Und von da an ging es vorwärts: Die Merkurist-Idee nahm Gestalt an und Geschwindigkeit auf.

2013

  • Herbst 2013: Meik und Manuel gewinnen zwei Angel Investoren für eine erste Seedphase
  • Dezember 2013: Meik und Manuel kündigen ihre Jobs
  • Januar 2014: Gründung einer GmbH
  • April 2014: Frieder Reinhardt wird der erste externe Mitarbeiter
  • August 2014: Marc-Anton Flohr und Matthias Kohl stoßen zum Team dazu
  • Dezember 2014: Fokussierung auf lokaljournalistische Märkte wird beschlossen

2014

2015

  • April 2015: Beta-Phase startet
  • Juli 2015: Merkurist Mainz wird gelauncht
  • Oktober 2015: Merkurist stellt Mitarbeiter Nummer 15 ein
  • Januar 2016: Merkurist hat mehr als 5.000 registrierte Leser
  • April 2016: Merkurist Wiesbaden geht an den Start
  • Juli 2016: Merkurist Frankfurt launcht und eilt Wiesbaden hinterher
  • Oktober 2016: Merkurist stellt Mitarbeiter Nummer 30 ein

2016

2017

  • Januar 2017: Merkurist erreicht mehr als 250.000 Leser pro Monat im Rhein-Main-Gebiet
  • Mai 2017: Wachstumsplan wird auf ein Partner-Lizenzmodell umgestellt
  • Juli 2017: Merkurist Rhein Main erreichst 1 Million Visits im Monat
  • August 2017: Die Verlagsgruppe Rhein-Main beteiligt sich mit 50% an den Merkurist-Newsrooms Mainz, Wiesbaden und Frankfurt und unterstützt Merkurist fortan beim nationalen Rollout.
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