skip to Main Content
JETZT DEMO ANFORDERN >

Community-basierter Journalismus

Im Merkurist-Modell sind Leser nicht nur Konsumenten von Informationen , sondern werden schon bei der Themenfindung, Informationsbeschaffung und -bewertung in den redaktionellen Prozess einbezogen. Leser werden im News-Konzept von Merkurist Mitgestalter des News Cycles.

Zweibahnstraßen-Prinzip

Community-basierter Journalismus baut den Kommunikationskanal zwischen Redakteuren und Lesern von einer Einbahnstraße zu einer Zweibahnstraße aus. Leser können so die Identifikation und Kuratierung von Themen, den Recherche- und Bewertungsprozess transparent nachvollziehen und können eigene Informationen und Perspektiven von Anfang an in den redaktionellen Arbeitsprozess einbringen. Das schafft Transparenz und Vertrauen –  im Zeitalter von „Fake News“ und „Lügenpresse“-Vorwürfen eine wichtige Währung für Nachrichten- und Informationsplattformen.

Zur Verwirklichung des Community- bzw. Zweibahnstraßen-Ansatzes sind in der Newsroom-Lösung von Merkurist folgende Features enthalten:

Snip Themen einstellen

Der Snip

Ein Merkurist Leser hat etwas Spannendes beobachtet oder festgestellt? Dann kann er einen Snip erstellen und einen neuen Nachrichtenzyklus anstoßen. Der Snip wird zunächst von der Redaktion geprüft: Das Thema muss einen Bezug zum Newsroom haben, darf keine versteckte Werbung, sowie nicht diskriminierend und nicht verletzend sein. In der Regel dauert dieser Freigabeprozess nur wenige Minuten. Newsroomredakteure werden hierzu im Dashboard und per Push-Notification aufgefordert.

Dann wird das Thema der Newsroom-Community zur Interessensbekundung und Relevanzbewertung über den o-ha!-Button angeboten. Kann durch den o-ha!-Algorithmus ausreichend Leseraufmerksamkeit und Relevanzempfinden für ein Thema festgestellt werden, wird die Redaktion mit der Recherche und journalistischen Ausarbeitung des Themas beauftragt.

Der o-ha!-Button

Interesse an den Themen anderer Leser und Autoren bekunden Merkurist Leser über den o-ha!-Button. Erreicht dieser einen o-ha!-Wert von 100 %, bewertet der o-ha!-Algorithmus das Thema als ausreichend relevant und interessant für die Leserschaft, um redaktionelle Ressourcen zu investieren. Ein Redakteur bereitet das Thema dann professionell auf.

Der o-ha!-Score spiegelt dabei die algorithmische Bewertung eines Themas mit Blick auf Leserinteresse und Themenrelevanz wieder. Hierdurch wird der Redaktion eines Newsrooms eine klare Empfehlung gegeben, ob sich die journalistische Ausarbeitung eines Themas mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und Leserrelevanz lohnt. Verbindlich ist der o-ha!-Score für die Redaktion dabei selbstverständlich nicht. Der o-ha!-Score berücksichtigt eine Vielzahl an Leser-Interaktionsdaten, u. a. der Klick auf den o-ha!-Button, um Interesse an einem Thema zu bekunden. Aber auch die individuelle Prediction Power einzelner Leser wird hinzugezogen.

o-ha_button_02
Materialien von Lesern

Material- und Zitierfunktion

Die Recherche ist in der Regel die ressourcenintensivste Aufgabe innerhalb der journalistischen Wertschöpfung. Ziel der Recherche für ein Thema ist es, möglichst vielfältige und exklusive Informationen, sowie Bild- oder andere Veranschaulichungsmaterialien zu einem Thema zu beschaffen. Auf dieser Basis können eine ausgewogene journalistische Bewertung und Einordnung vorgenommen werden.

Im Zeitalter, in dem „information at our fingertips“ ist, wird insbesondere der Zugang zu exklusiven Informationen immer schwerer. Kein Journalist schafft heute mehr bezahlenswerten Mehrwert durch die Zusammenfassung von Google-Suchergebnissen. Es sind die Perspektiven und Informationen, die Leser nicht selbst per Suchmaschine und „fingertip“ finden, die Nachrichten und eine Nachrichtenplattform besonders machen.

Genau deshalb wird im Merkurist Konzept bei der Recherche wiederum Wert auf die Unterstützung der Leser-Community gelegt. Diese schafft zusätzliche Perspektiven und ermöglicht den Zugang zu weiteren Informationen oder Netzwerken. Journalisten können von Lesern zugeliefertes Material – ob Kommentare, Fragen, Bilder, Videos oder Fakten – über das Editor-System per Mausklick in spätere Artikel einbinden. So sind in Bildquellen und Zitaten bei Merkurist nicht selten die Namen von Lesern zu finden.

Personalisierung

Durch die vielfältige Interaktion von Lesern mit Themenvorschlägen und Artikeln eines Merkurist Newsrooms, können Nutzerdaten gesammelt und User Profile abgeleitet werden. Diese ermöglichen eine Personalisierung des Artikel- und Werbeangebots auf Merkurist für jeden einzelnen Leser.

Personalisierung Icon

So funktioniert Merkurist – aus Lesersicht

Back To Top