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AKTION: JumpStart

Ein umfangreiches Produkt muss man manchmal mehr als einmal erklären. Dabei werden uns häufig sehr ähnliche Fragen gestellt. Hier in einer Übersicht unsere wichtigsten Fragen & Antworten.

Ist ein Newsroom für mich geeignet?

Für jeden, der professionell publizieren möchte und dabei auf ein großes Spektrum an Tools zur effizienten und intelligenten Erstellung und Vermarktung von Content zurückgreifen möchte, ist ein Newsroom geeignet. Zudem eignet sich ein Newsroom mit seinen Interaktions-Funktionen ideal für den Aufbau, die Stärkung und Bindung einer Community.

Wer kann einen Merkurist-Newsroom buchen?

Einen Newsroom kann grundsätzlich jeder buchen, der mit oder in einer Community besser und digital kommunizieren möchte. Die Nutzungsmöglichkeiten sind also nicht auf Nachrichtenberichterstattung begrenzt. Stattdessen können Newsrooms auch für Blogging zu bestimmten (Nischen-)Themen oder die Kommunikation in geschlossenen Nutzergruppen, z. B. innerhalb von Unternehmen, von Bildungseinrichtungen, von Verbandsstrukturen oder Wirtschaftsclustern eingesetzt werden.

Wer kann am Merkurist-Netzwerk teilnehmen?

Das Merkurist-Netzwerk ist ein Netzwerk für Lokaljournalismus im deutschsprachigen Raum. Jeder, der also Lust auf Lokaljournalismus hat, kann grundsätzlich einen Merkurist-Newsroom im Netzwerk betreiben. Als Netzwerkpartner kann man sich dabei einzelne Städte oder Dörfer reservieren. Aber auch eine Registrierung als „Schirmherr“ über größere Landkreise oder kreisfreie Städte, innerhalb derer es auch andere Newsrooms gibt, ist möglich.

Kann man mehrere Newsrooms buchen?

Aber sicher! Niemand ist auf den Betrieb von nur einem Newsroom begrenzt, sondern kann beliebig viele Newsrooms zu Special-Interest-Themen, als Mitarbeiterzeitung, Schülerplattform oder Brancheninformationsdienst aufbauen und betreiben – sofern sich noch niemand anderes das exklusive Recht auf den Newsroom in dem Themenbereich oder für die Organisation gesichert hat.

Unter welchem Brand läuft mein Newsroom?

Ein Newsroom muss unter einem eigenen Label betrieben werden, wenn man sich nicht einem partnerschaftlichen Netzwerk anschließt. Hierfür wird eine zusätzliche Gebühr fällig, um sich Marken- und Exklusivitätsrechte innerhalb des Netzwerks zu sichern. Erst wenn man sich dem lokaljournalistischen Merkurist-Netzwerk als Partner anschließt, darf auch die Marke Merkurist benutzt werden.

Kann man mit einem Newsroom Geld verdienen?

Genau das ist die Absicht! Das Merkurist-Modell für digitales Publishing möchte jedem die Möglichkeit bieten, hochwertigen Content zu veröffentlichen, mit dem man auch Geld verdienen kann. Durch den community-basierten Ansatz, die auf Effizienz und Wirksamkeit getrimmten Technologien des Content Managements und ein vielfältiges, innovatives Vermarktungsangebot für Anzeigekunden wird digitales Publishing finanzierbar. Ein umfangreiches Tracking von Lese- und Interaktionsverhalten und Targeting unterstützt den Betreiber des Newsrooms im gesamten Workflow.

Kann man im Merkurist-Netzwerk Geld verdienen?

Unbedingt! Newsrooms im Merkurist-Netzwerk genießen die Vorteile von gemeinsamen Qualitätsstandards und Richtlinien, durch die die Umsetzung des digitalen Konzepts von Merkurist am besten sichergestellt werden kann. Erfahrungen zeigen, dass das Potenzial der Newsroom-Module sowie Business- und Artificial Intelligence auch finanziell im Netzwerk besser ausgeschöpft wird.

Wie viel kostet mich ein Newsroom?

Die monatliche Gebühr für einen Newsroom richtet sich nach folgenden Faktoren:

  • ob der Newsroom an das Netzwerk angeschlossen werden soll oder nicht
  • mit welchem täglichen Traffic gerechnet wird
  • welche Umsatzbeteiligung an der Restplatzvermarktung gewünscht wird
  • ob eine Einbindung des Newsrooms auf einer eigenen Domain gewünscht ist

Wie viel kostet mich eine Mitgliedschaft im Merkurist-Netzwerk?

Für einen Merkurist-Newsroom im Netzwerk fallen zwei Arten von Gebühren an:

  • ein monatliche Software-Gebühr für den Newsroom von pauschal 50 € zzgl. MwSt.,
  • eine monatliche Netzwerkgebühr für die Exklusivitäts- und Markenrechte im Merkurist-Netzwerk, die sich an der Einwohnerzahl des Netzwerkgebiets orientiert.

Wie funktioniert die Restplatzvermarktung?

Als Newsroom stellt man seine nicht verkauften Werbeflächen (die Restflächen) einer Newsroom-übergreifenden Restflächenvermarktung zur Verfügung. Die Umsatzbeteiligung des Newsroom-Betreibers ist dabei abhängig vom gebuchten Newsroom-Paket und beträgt

  • 20–40 % im Newsroom ohne Netzwerkanbindung
  • 50 % im Newsroom mit Netzwerkanbindung

Wer kümmert sich um den technischen Betrieb des Newsrooms?

Merkurist kümmert sich vollständig um den technischen Betrieb und stellt eine Verfügbarkeit von über 99 % sicher. Alle technischen Betriebskosten in direkter Verbindung mit dem Newsroom, z. B. für Server und Datenbanken, werden durch Merkurist übernommen. Anders ausgedrückt: Besitzer eines Newsrooms müssen keine Kosten für den technischen Betrieb tragen, die über die monatliche Nutzungsgebühr hinausgehen.

Wird mein Newsroom weiterentwickelt?

Das Merkurist-Entwicklungs-Team kümmert sich um die fortlaufende technologische und konzeptionelle Weiterentwicklung des Newsrooms auf Basis neuester technologischer und Branchenentwicklungen.

Unter welchem Brand wird ein Newsroom im Netzwerk betrieben?

Im Merkurist-Netzwerk laufen alle Newsrooms grundsätzlich unter der Marke Merkurist. Dabei ist ein alleiniges Branding mit Merkurist, aber auch ein Co-Branding mit einer bestehenden Marke möglich.

Fragen & Antworten zum JumpStart-Programm

Woher weiß ich, ob ich also JumpStarter mit einem Merkurist-Newsroom Erfolg haben werde?

Das kannst Du gar nicht wissen, und wir selbst wissen es auch nicht. Denn der erfolgreiche Aufbau eines Newsrooms erfordert viel Elan und Energie, Know-how und Erfahrung. Letzteres stellen wir Dir im Rahmen von Schulungen und Coachings umfassend bereit – denn unser Ziel ist Dein Erfolg! Die Zutaten „Elan“ und „Energie“ musst Du selbst auf- und einbringen. Bist Du bereit?

Welche Risiken muss ich als Merkurist-JumpStarter eingehen?

Wir möchten das persönliche Risiko für die JumpStarter maximal geringhalten. Wir erwarten von den Teilnehmern zu Beginn des Programms lediglich, dass sie über einen eigenen PC/Laptop, ein Smartphone und einen Internetanschluss verfügen (und hoffen, dass dies die meisten Bewerber ohnehin tun). Ansonsten müssen grundsätzlich keine weiteren Anfangsinvestitionen getätigt werden. Die monatliche Lizenzgebühr für den Newsroom übernehmen wir. Ab dem 13. Monat erhalten JumpStarter die Lizenz zum reduzierten Preis.

„Das Schlimmste“, was einem JumpStarter passieren kann, ist, dass sich sein Newsroom nicht ausreichend zügig und gut entwickelt, um davon langfristig gut leben zu können. Und das wollen wir tunlichst vermeiden!

Mit welchem monatlichen Einkommen kann ich als Merkurist-JumpStarter rechnen?

Dein Einkommen als JumpStarter setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

  • Direktvermarktung: Du behältst 90 % der Umsätze aus Deiner eigenständigen, direkten Vermarktung von Werbeprodukten an lokale Kunden ein. Diese direkten Umsätze werden langfristig höchstwahrscheinlich die wichtigsten für Dich sein, da Du in der Direktvermarktung erheblich bessere Preise durchsetzen kannst, als ein überregionaler Vermarkter – und vor allem, weil Du den Großteil der Umsätze für Dich behalten kannst. Hier kannst Du mit zwischen 3 und 8 Cent je Visit rechnen.
    Genau deshalb ist es wichtig, dass sich Fellows nach einer gewissen Zeit neben der Berichterstattung auch um die Vermarktung ihrer Werbeflächen kümmern.
  • Zentrale Restplatzvermarktung: Du erhältst 50 % der Umsätze aus der zentralen Vermarktung der Restflächen in Deinem Newsroom. Hiermit erzielst Du zwischen 0,003 und 0,01 Euro je Visit.
  • Restplatzvermarktung durch einen regionalen Partner: Du hast das Recht auf 40 % der Umsätze, die ein regionaler Vermarktungspartner über Deine Werbefläche erwirtschaftet. Ob und wie umfangreich Du auf Umsätze aus einer regionalen Restplatzvermarktung zählen kannst, hängt jedoch davon ab, ob es einen regionalen Vermarktungspartner gibt. Dies ist nicht in allen Regionen der Fall.

Unser Ziel ist es, JumpStarter dahin zu bringen, dass Sie nach zwei Jahren auf ein monatliches Einkommen von mehr als 3.500 Euro brutto und nach fünf Jahren auf mehr als 60.000 Euro brutto kommen.

Wird mein JumpStart-Newsroom auch Merkurist heißen?

Ja, JumpStarter werden automatisch Teil des Merkurist-Netzwerks. Im Merkurist-Netzwerk laufen alle Newsrooms unter der primären Marke von Merkurist, jeweils mit dem Zusatz der Gemeinde, für und über die im Newsroom berichterstattet wird (z. B. Merkurist MAINZ, Merkurist MAINZ-GONSENHEIM etc.).

Für Lokalblogger, die sich in der Vergangenheit bereits eine Community rund um eine andere Marke aufgebaut haben und diese daher beibehalten möchten, ist ein Co-Branding möglich. In diesem Fall führt der Newsroom die Eigenmarke mit einem Zusatz „Teil des Merkurist-Netzwerks“.

Welche monatlichen Lizenzgebühren fallen für die Nutzung von Merkurist-System und -Marke an?

Im ersten Jahr erhalten JumpStarter kostenfreien Zugang zu einer eigenen Merkurist-Newsroom-Lizenz. Auch für Support und technischen Betrieb müssen JumpStarter im ersten Jahr nicht zahlen. Ab dem zweiten Jahr verlangen wir dann von jedem JumpStarter eine monatliche Lizenzgebühr von 200 Euro für die Nutzung der Software, den laufenden technischen Betrieb und den Zugang zum technischen Merkurist-Support. Die Lizenzgebühr dient also direkt der Finanzierung des technischen Betriebs, des Supports und der laufenden Weiterentwicklung des Newsroom-Systems mit neuen, besseren Features für alle.

Kann mein JumpStart-Newsroom auch über die Merkurist-App aufgerufen werden?

Ja, das kann er auf jeden Fall! Denn da alle JumpStart-Newsrooms unter dem Merkurist-Markendach laufen und in einem Netzwerk miteinander verbunden sind, ist auch die Integration von neuen JumpStart-Newsrooms in die App kein Problem.

Auf welche Performance-Ziele arbeite ich als JumpStarter hin?

Zu Beginn des Programms definieren JumpStarter und Merkurist-Coach für den JumpStart-Zeitraum gemeinsame Ziele entlang von vier Parametern:

  • Durchschnittliche Visits pro Tag als Indikator für Reichweite, Bekanntheit, Beliebtheit
  • Anzahl/Umfang des neu erarbeitetem Contents je Monat (z. B. Anzahl Artikel) als Indikator für den aktiven Betrieb des Newsrooms als tagesaktuelle, lokaljournalistische Plattform
  • Anzahl registrierter Nutzer als Indikator für die Entwicklung einer Community im und um den Newsroom herum
  • Umsatz aus Direktvermarktung in Euro (ab Monat 6) als Indikator für die erfolgreiche Monetarisierung der journalistischen Arbeit und langfristige Überlebensfähigkeit des JumpStart-Newsrooms

Die Zielsetzung auf diesen vier Dimensionen verfolgt dabei ein wichtiges Ziel: Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass der JumpStarter die journalistische und wirtschaftliche Entwicklung seines Newsrooms laufend im Auge behält.

Wie genau unterstützt Merkurist seine JumpStarter beim erfolgreichen Aufbau ihres Newsrooms?

Unser wichtigstes Ziel für das JumpStart-Programm ist der Erfolg der JumpStarter. Wir verstehen uns daher als Partner auf Augenhöhe für JumpStarter– für ihren journalistischen und unternehmerischen Erfolg. Das Merkurist-Team unterstützt alle Teilnehmer daher unter anderem mit

  • einem 2-tägigen Kick-off-Training, in denen Konzept, Funktionen und Bedinung des Merkurist-Systems nahegebracht werden.
  • halbjährlichen „JumpStarter Days“ in Mainz: An diesen Tagen kommen alle aktuellen JumpStarter in Mainz für ein eintägiges Trainings- und Konferenzprogramm zusammen.
  • Zugang zur Merkurist-Online-Academy, inklusive kostenloser Webinare zu ausgewählten Themen.
  • einem Gründungsleitfaden für Selbstständigkeit und Unternehmertum im Lokaljournalismus – und speziell mit Merkurist-Newsrooms.
  • einer Roadmap, die Know-how und Best Practices mundgerecht und praxisorientiert für JumpStarter aufbereitet und sie dabei beim Aufbau des Newsrooms an die Hand nimmt.
  • einem wöchentlichen Coaching der Fellows durch Ihren festen Merkurist-Trainer und -Berater.

Müssen JumpStarter zu einem gewissen Zeitpunkt mit der Direktvermarktung ihrer Werbeflächen beginnen?

Grundsätzlich natürlich nicht. Kein JumpStarter ist zur direkten Vermarktung seiner Newsroom-Werbeflächen verpflichtet.

Wir legen es Jump Starter allerdings sehr nahe, sich an der Direktvermarktung zu versuchen, weil sie nur so monatliche Umsätze erzielen können, mit denen der Newsroom-Betrieb mittelfristig auch finanziell attraktiv wird. Denn Preise, die sich im lokalen Vertrieb erzielen lassen, sind in der Regel um ein Vielfaches höher (~€30 TKP) als TKPs und Click-Preise aus einer zentralen Vermarktung (selten mehr als €8 TKP), die im laufenden Preiskampf mit großen programmatischen Anbietern wie Google und Facebook steht.

Allein mit Umsätzen aus zentraler oder regionaler Restflächenvermarktung werden JumpStarter aller Voraussicht nach kein wirklich attraktives Einkommen erwirtschaften können.

Deine Frage war nicht dabei?

Dann kontaktiere uns einfach per E-Mail oder vereinbare ein Beratungsgespräch mit uns!

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