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Potenziale von partnerbasierter Skalierung im Netzwerk

Merkurist hat sich für ein Skalierungsmodell entschieden, das auf die Entwicklung eines Netzwerks starker Partner als Lizenznehmer von Newsrooms samt Technologien und Konzept setzt. Dahinter stehen drei Argumente:

  • Überwindung ungesunder Abhängigkeiten der meisten heutigen Publisher von wenigen Social-Media-Plattformen und News-Aggregatoren
  • Netzwerkeffekte durch Newsroom-übergreifendes Teilen von Content, Vermarktungsprodukten, Vermarktungsflächen und Know-how sowie eine kostengünstige Skalierung von Journalismus – bis in jedes Dorf und jedes einzelne Nischenthema hinein.
  • Hyperlokaler, regionaler und thematischer Tiefgang so einfach und günstig wie noch nie.

I. Reduzieren ungesunder Abhängigkeiten

Die wachsende Abhängigkeit der Medienbranche von einer Handvoll Unternehmen aus dem Silicon Valley ist bedingt durch deren konkurrenzlose Reichweite und Marktmonopolstellung. Als einzelner Verlag und einzelne Zeitung kann man sich dem zunehmendem Abhängigkeitssog kaum entziehen.

Was tun? Wir sind nicht der Meinung, dass die Lösung in gesetzlicher Regulierung liegen kann (Stichwort: Leistungsschutzrecht). Stattdessen glauben wir, dass die Antwort in der Entwicklung von Gegengewichten liegen muss, durch die unverhältnismäßige Abhängigkeiten von Google und Facebook reduziert werden können. Nur wenn journalistische Digitalangebote nicht mehr gleichermaßen auf die Reichweiten und die Vertriebsstärke der einschlägigen Unternehmen angewiesen ist, kann eine gefährliche Abhängigkeit überwunden werden. Und da solch ein Gegengewicht kaum durch einen Einzelnen zu entwickeln ist, sieht der Merkurist Ansatz den Schlüssel in der Entwicklung eines starken, partnerbasierten Netzwerks.

II. Netzwerkeffekte: Gemeinsam ist man stärker als allein

Allen Newsrooms wird die Möglichkeit gegeben, sich dem Merkurist.de-, dem Merkurist.ch-, oder dem Merkurist.at-Netzwerk anzuschließen. Auch neue Netzwerke können gegründet werden. Warum man sich auf ein Netzwerk einlassen sollte? Weil man in den Genuss einer Vielzahl an Vorteilen kommt, die sich als „Netzwerkeffekte“ beschreiben lassen. Diese Netzwerkeffekte entstehen durch die Master-Mitglied-Struktur sowie die intelligente und optimierte Auslieferung von Artikeln und Vermarktungsprodukten im Netzwerk bei gleichzeitig fairer Umsatzbeteiligung aller Beteiligten. Netzwerkeffekte im Merkurist Netzwerk entstehen durch

a) Netzwerkeffekte aus Sicht eines Netzwerk-Masters

Als Netzwerk-Master hat man das exklusive Recht erworben, in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt in Deutschland, in einem schweizerischen Kanton oder in einem österreischen Bezirk ein Netzwerk an Merkurist.de/.at/.ch-Mitglied-Newsrooms aufzubauen. Die Vorteile:

  • Der Netzwerk-Master eines Mastergebiets hat das Recht, Werberestplätze, die durch die Netzwerkmitglieder nicht selbst vertrieben wurden, zu vermarkten (vor einer Inanspruchnahme der Flächen durch die nationale Vermarktung durch Merkurist). Für Netzwerk-Master bietet es sich also besonders an, sich als Vermarkter zu positionieren und Werbeflächen zu monetarisieren, ohne diese selbst mit eigenem Content erst schaffen zu müssen.
  • Der Netzwerk-Master eines Mastergebiets bezieht 50 % der monatlichen Netzwerkgebühren der Netzwerkmitglieder im Mastergebiet. Entsprechend erhält der Netzwerk-Master einen „Kick-Back“ auf jedes Netzwerk-Mitglied, das er selbst im Mastergebiet zulässt oder proaktiv heranzieht.
  • Der Netzwerk-Master kann den Content aus allen Netzwerk-Mitglied-Newsrooms frei in einem eigenen Master-Newsroom aggregieren.

b) Netzwerkeffekte aus Sicht eines Netzwerk-Mitglieds

Durch die Newsroom-Technologien und -KI und die Anbindung im Netzwerk wird Lokalberichterstattung auf einmal auch im Kleinsten vom Kleinen wieder lohnenswert. Jede Gemeinde kann sich mit einem Basic-Newsroom und 1–2 freien Journalisten eine regelmäßige Berichterstattung über das wichtigste im Ort und – durch den Content-Austausch im Netzwerk – das Wichtigste aus der Umgebung leisten. Durch die Möglichkeit des spielend leichten Direktvertriebs eigener Werbeflächen per Ad und Sales Management, sowie die Netzwerk- und nationale Restplatzvermarktung, muss das dann nie nur ein Hobby sein, sondern wird schneller selbst tragend, als man denkt.

III. Hyperlokaler, regionaler und thematischer Tiefgang dank vieler kleiner dezentraler Newsrooms

Leute von „vor Ort“ kennen den Ort, das Thema oder die Sachlage doch meist am besten. Warum schreibt dann nicht einfach jeder über dort, wo er her kommt, oder das, was er am besten kennt? Der Netzwerkgedanke geht genau in diese Richtung: Nämlich dahin, nicht nur den Konsum, sondern auch die Produktion von Nachrichten zu dezentralisieren und zu hyperlokalisieren. Wenn nicht nur wenige über manches schreiben, wovon sie etwas wissen, sondern viele über solches, was sie besonders gut kennen – dann wird daraus ein Kosmos unvergleichlich gehaltvoller, tief gehender Informationen, von denen sich jeder einzelne Leser nicht nur Oberflächlichkeiten, sondern stets genau all die Spezialitäten aussuchen kann, die ihn eben am meisten interessieren.

Landkarte Netzwerk Merkurist neu
Netzwerkeffekte4

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