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Der o-ha!-Score

Der o-ha!-Score spiegelt die algorithmische Bewertung eines Themas mit Blick auf Leserinteresse und Themenrelevanz. Hierdurch wird dem Merkurist Newsrooms also eine klare Empfehlung gegeben, ob sich die journalistische Ausarbeitung eines Themas überhaupt lohnt – mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und Leserrelevanz. Er berücksichtigt eine Vielzahl an Leser-Interaktionsdaten, u. a. der Klick auf den o-ha!-Button, um Interesse an einem Thema zu bekunden. Aber auch die individuelle Prediction Power einzelner, am Bewertungsprozess beteiligter Leser wird hinzugezogen.

o-ha! Button Interesse Themen bewerten Merkurist

Der o-ha!-Score – ein Mythos: Interview mit dem Erfinder

„Der Google-Algorithmus ist nichts gegen meine Formel“, sagt Matthias K., der Vater des o-ha!-Buttons. Der Quantenphysiker K. lebt zurückgezogen in einer kleinen Berghütte in den Schweizer Alpen. Wie er auf seine waghalsige Behauptung kommt, wollten wir genauer wissen. In einem Interview steht uns der Data Scientist (stellenweise) Rede und Antwort.

Herr K., wie kamen Sie auf die Idee des o-ha!-Buttons?

Matthias K.: „Merkurist kam mit dem Wunsch auf mich zu, eine Formel zu entwickeln, mit der man im Vorfeld diejenigen Themen identifizieren kann, deren journalistische Ausarbeitung sich mit Blick auf Leserinteresse und -relevanz am meisten lohnt. Das war eine Herausforderung, die meinen Ehrgeiz entfacht hat. Also machte ich mich gleich auf die Suche nach dieser einen Formel.“

Reporter: „Welche Faktoren wurden für die Berechnung dieser Themen hinzugezogen?“

Matthias K.: „Über 100 Faktoren fließen in meine Berechnung ein, um das Interesse der Leser an einem bestimmten Thema bestmöglich zu prognostizieren. Auch das Wetter spielt hierbei eine wichtige Rolle. Mehr darf ich dazu allerdings nicht sagen.“

Reporter: „Und was sagt die Konkurrenz zu Ihrer Formel?“

Matthias K.: „Verschiedene US-Firmen haben mittlerweile versucht, an die Formel heranzukommen. Billige Kopien sind schon bei anderen Medien insbesondere in China aufgetaucht. Bisher habe ich aber nichts gesehen, was meiner o-ha!-Formel auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Mit dem o-ha!-Score versucht Merkurist dann schnell brisante Themen zu erkennen, um diese journalistisch aufzuarbeiten. Merkurist will nah am Puls der Leser sein.“

"Mit dem o-ha!-Score versucht Merkurist schnell brisante Themen zu erkennen."

Der Klick auf den o-ha!-Button spielt dabei eine ganz wesentliche Rolle, nicht wahr? Je mehr Menschen auf den Button klicken, umso größer ist das Interesse der Leser an diesem Thema. Aber wie wird ein o-ha! zum relevanten Thema?

Matthias K.: „Bei Snips ist der Klick auf den o-ha!-Button ein besonders wichtiger Indikator. Hierdurch wird entschieden, ob sich ein Journalist genauer mit einem Thema auseinandersetzen wird. Hier haben die aktive Zeit, die ein Leser auf einem Snip oder Artikel verbringt sowie die stattfindenden Interaktionen, also die zugelieferten Bilder, Fragen und Kommentare, einen wichtigen Einfluss auf die Berechnung der o-ha!-Formel. Je mehr Interaktionen mit einem Thema stattfinden, desto schneller steigt der o-ha!-Score und damit die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Thema weiter journalistisch bearbeitet wird.“

Und was passiert bei einem o-ha!-Score von 100 %?

Matthias K.: „Erreicht ein Snip 100 %, fängt das Thermometer in der Merkurist Redaktion an zu glühen. Es werden Autoren gesucht, die das Thema für die Leser ausarbeiten. Am Ende gibt es einen journalistisch fundierten Artikel zu dem Thema, der bestmöglich auf die Interessen der Leser zugeschnitten ist.“

"Erreicht ein Snip 100 % fängt das Thermometer in der Merkurist-Redaktion an zu glühen."

Wie gut funktioniert die o-ha!-Formel bereits?

Matthias K.: „Es ist das bisher beste Tool am Markt zur Bewertung von Leserrelevanz und Wirtschaftlichkeit eines potenziellen Themas. Aber die o-ha!-Formel ist noch lange nicht fertig. Ich versuche sie jeden Tage ein klein bisschen besser zu machen.“

Vielen Dank für Ihre Zeit, Herr K.!

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