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Manuel Conrad: So Geht Startup

So geht Unternehmensgründung: CEO Manuel Conrad an der Hochschule Mainz

Volles Haus an der Hochschule Mainz: Am Donnerstag, den 11. Mai, hielt der Merkurist-CEO Manuel Conrad vor rund 100 Studenten einen Vortrag, indem er ganz offen sprach. Unter dem Titel „Unternehmensgründung und -führung“ referierte er über die Gründung der Nachrichtenplattform Merkurist und welchen Hindernissen man sich als Jungunternehmer gegenübersieht. Merkurist diente dabei als Positivbeispiel, warum man sich als Gründer dennoch nicht unterbuttern lassen sollte.

„Glaubt ja nicht, dass die Leute auf eure Idee gewartet haben. Geht davon aus, dass ganz viele wollen, dass ihr es nicht schafft“, räumt Conrad gleich zu Beginn ein. Auch er wurde bereits mit vielen negativen Stimmen zu seinem Geschäftsmodell konfrontiert und hat daraus gelernt: „Wichtig ist, dass ihr an euch und eure Idee glaubt. Hätte ich damals auf all die klugen Leute gehört, würde es Merkurist heute nicht geben.“

Wie man sich das Gründen leichter macht

Conrad gab den Studierendes wertvolle Tipps mit auf den Weg, wie ein Unternehmensgründung besser gelingt. „Ihr sollt Fehler machen und daraus lernen. Wenn ihr nichts tut, könnt ihr keine Fehler machen. Aber nur, wenn ihr etwas wagt, könnt ihr etwas erreichen.“ Außerdem spiele bei der Unternehmensgründung auch das Glück eine große Rolle. Mit etwas Ausdauer und einem starken Willen übersteht man die Höhen und Tiefen des Gründeralltags. Emotional müsse man auf jeden Fall flexibel sein, denn das Gründen sei eine Achterbahnfahrt der Gefühle – von höchster Euphorie zur Niedergeschlagenheit und wieder zurück.

Fehler machen und daraus lernen

Conrad sprach auch über die Arbeitsverhältnisse in einem Start-up und nahm dabei kein Blatt vor den Mund: „Warum sollte man in einem Start-up arbeiten wollen? Die Stellen sind unsicherer, schlechter bezahlt und die Infrastruktur eines jungen Unternehmens schlichtweg chaotisch!“ Demgegenüber stellte er während des gesamten Vortrags die Vorteile eines ebensolchen Jobs: ein junges Team, hohe Flexibilität, kreative Querdenker als Kollegen und ein motivierender Spirit, der alle Mitarbeiter verbindet.

Zum Ende hatten die Zuhörer die Möglichkeit Conrad Fragen zu stellen. Dabei zeigte sich: Tatsächlich sind sehr viele Studierende daran interessiert in einem Start-up zu arbeiten oder selbst als Jungunternehmer tätig zu werden. Sie scheinen die Message Conrads zu teilen: Man muss mutig sein, um etwas zu erreichen.

Die Veranstaltung entstand in Kooperation mit dem Mainzer Institut für unternehmerisches Handeln der Hochschule, der Stadt Mainz sowie dem TechnologieZentrum Mainz. Professor Konrad bot den Vortrag im Rahmen des Optionsfachs „Entrepreneurship“ an. Die Veranstaltung war für Studierende und Interessierte offen zugänglich uns kostenlos.

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